Die Schweizerische Schmerzstiftung

Informationen über Schmerz und -diagnose

Der akute Schmerz und der chronische Schmerz

Der akute Schmerz ist sinnvoll.

Ohne Schmerzen können wir nicht leben. Sie sind notwendig, um gefährliche Situationen zu erkennen und entsprechend zu reagieren, bevor ein Schaden am Körper eintritt. Beispiele dafür sind die Schmerzen beim Berühren eines heissen Gegenstandes, einem Knochenbruch, oder einer Blinddarmentzündung.

Bei akuten Schmerzen muss man die Ursache suchen und erkennen, um dann eine entsprecahende Behandlung einzuleiten.

In der Regel sind die Schmerzen danach weg.

 

Die chronischen Schmerzen haben ihren Sinn verloren und nützen dem Körper nicht mehr.

Bei einem Patient mit Schmerzen muss deshalb eine entsprechende Diagnose der Schmerzart gemacht werden.

Der Arzt kann dann entscheiden, ob ein akuter oder chronischer Schmerz vorliegt.

Bei chronischen Schmerzen gibt es keine Ursache, die sofort behandelt werden muss. Bei der Diagnose muss der Arzt erst herausfinden, wo diese Schmerzen entstehen und ob man sie irgendwo unterbrechen kann.

Chronische Schmerzen

Für Patienten, deren Angehörige und Ärzte sind die chronischen Schmerzen ein grosses Problem. Sie sind den Schmerzen scheinbar hilflos ausgeliefert und können meistens nicht mehr machen, als still mitzuleiden. Dies führt oft zu psychischen Reaktionen und Verhaltens-änderungen der Beteiligten.

Oft bekommt der Schmerzpatient zu hören, dass seine Schmerzen nur psychisch seien, er also psychisch krank und die Schmerzen nur eingebildet sind oder gar, dass er simuliert. Ein Vorwurf, der kränkt und dazu führt, dass sich der Leidende zurückzieht, sich isoliert oder sich sogar umbringt.>

Dies muss nicht sein!

Die moderne Schmerztherapie
bietet viele Möglichkeiten,
bei chronischen Schmerzen zu helfen.


Nicht immer sind die Schmerzen zu heilen,
aber sie können in den meisten Fällen
gelindert und erträglicher
gemacht werden.


Der Patient kann so wieder leben,
ohne seiner Umwelt zur Last zu fallen.

Diagnose der chronischen Schmerzen

Bei der Diagnose muss der Arzt herausfinden, wo die 'sinnlosen' Schmerzreize entstehen, wie und über welche Nerven sie zum Gehirn geleitet werden und ob man sie irgendwo unterbrechen kann.

Oftmals muss die Diagnostik ergänzt werden durch Laboruntersuchungen, zusätzlichen Röntgenbildern und anderen Untersuchungen.
Manchmal ist auch die Konsultation von anderen Spezialärzten notwendig.

 

Bei dieser Diagnose werden meistens Methoden verwendet, wie sie aus der Anästhesie bekannt sind. Die wichtigsten sind:

  • Spinalanästhesie,
  • Periduralanästhesie,
  • Plexusblockaden, Nervenblockaden,
  • Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel und
  • Medikamente zum Spritzen oder Einnehmen.

Wenn die Ursache der Schmerzen,
die Fortleitung zum Gehirn und die
dortige Verarbeitung bekannt
sind, kann man überlegen,
welche Therapie
in Frage kommt

 

Durch entsprechende Tests,
i.d.R. mit Lokalanästhetika,
wird die Wirkung einer
Therapie simuliert

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c/o Zürcher Rechtsanwälte
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letztmals geändert am Donnerstag, 1. November 2007, 11:30:05 Uhr