Die Schweizerische Schmerzstiftung fördert als unabhängige und neutrale Stiftung den interdisziplinären Wissensaustausch sowie den Dialog für die Zusammenarbeit von Wissenschft, Forschung, Politik, Wirtschaft, Behörden, Leistungserbringern, Kostenträgern sowie direkt und indirekt Betroffenen mit dem Ziel eines einheitlichen Verständnisses und eines professionellen und effizienten Umgangs mit dem Schmerz.
Das Ziel soll erreicht werden durch
Eine Informationsplattform für Ärzte, Juristen, Politiker, Kostenträger, Behörden, Publikum
Mitteilungen und Auftritte in den Medien Fortbildungsveranstaltungen Diskussionsforum und Gesprächsrunden Zusammenarbeit mit Stakeholders Zusammenarbeit mit Fach- und Interessens-Gesellschaften, z.B. FMH, INS, IASP u.ä.
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In den USA, England, Benelux-Staaten und Skandinavien ist die Schmerztherapie durch spezialisierte Ärzte weit verbreitet. Es gibt verschiedene Arten von Schmerzzentren und Schmerzkliniken, die Patienten behandeln. Die Ärzte und Patienten kennen die Schmerztherapie und lassen sich von Spezialisten behandeln.
Anders ist die Situation in der Schweiz. Das Wissen um die Therapierbarkeit von chronischen Schmerzen ist fast nicht vorhanden. Nur wenige Ärzte wissen von den Therapiemöglichkeiten und noch weniger wenden sie auch an.
Den Schweizer Patienten sind die Möglichkeiten der Schmerztherapie kaum bekannt.
Im wesentlichen beschränkt sich die übliche "Schmerztherapie" auf die Behandlung der akuten postoperativen Schmerzen.
Die Krankenkassen als Kostenträger haben ebenfalls Vorbehalte, da sie diese spezialisierten Therapien nicht kennen. Sie lehnen es meist ab, die Kosten zu übernehmen, sogar dann, wenn durch eine
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fachgerechte Therapie die Kosten für eine übliche Dauerbehandlung gesenkt werden können.
Dazu muss diese Therapiemöglichkeit allen betroffenen Kreisen bekanntgemacht werden.
Es müssen also Ärzte, Juristen, Gesundheitspolitiker, Versicherer und Patienten angesprochen und informiert werden.
Nur eine entsprechende Organisation mit dem nötigen zeitlichen und finanziellen Engagement ist in der Lage, eine solche Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen.
Mit dieser Organisation ist es möglich, die unbefriedigende Situation so zu verändern, dass die Schmerztherapie in der Schweiz bekannt wird und einen festen Stellenwert in der Therapie von chronischen Schmerzen erhält.
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